Sterne, Nebel und Galaxien | Hubble-Klassifikation | Stern-Entstehung und Entwicklungsstadien | Gravitationswellen und 3K-Hintergrundstrahlung | Millennium Simulation | Schwarzes Loch und Quasar | Weißes Loch und Einstein-Rosenbrücke | Multiversum | Quantenmechanik, Relativitätstheorie und Stringtheorie | Dimensionen der Raumzeit | Calabi-Yau-Räume und höhere Dimensionen | Künstlerische Verarbeitung durch Salvador Dali

Elementarteilchen | Spiegelsymmetrie, Antimaterie, Spiegelbildsymmetrie, Spiegelmaterie | Vakuumenergie und Quantenfluktuation | Dunkle Materie, Dunkle Energie und das inflationäre Universum | Besuch im European Space Operations Center der ESA | Besuch im Kennedy Space Center der NASA | Besuch im Kernforschungszentrum CERN
     
CERN   Internationales Kernforschungszentrum CERN

Erforscht wird die Welt der Elementarteilchen bei DESY externer Link in Hamburg und im CERN externer Link in Genf, dem größten internationalen Kernforschungszentrum. Das CERN wurde 1954 ursprünglich als europäisches Projekt gegründet. Heute sind insgesamt 23 Mitgliedsstaaten an der Forschung und dem Betrieb beteiligt.

Im Frühjahr 2002 haben wir das Kernforschungszentrum CERN besucht und uns den Teilchenbeschleuniger ATLAS, sowie den Bau des LHC angesehen, die jeweils in einem ringörmigen Tunnel 100m tief unter der Erde zwischen Frankreich und der Schweiz liegen. Das war ein beeindruckendes Erlebnis.

ATLAS Teilchenbeschleuniger Der ATLAS-Detektor ist mit einer Länge von 46m und einem Durchmesser von 25m derzeit der weltweit größte Detektor der Elementarteilchenphysik. Er kann bis zu 1 Milliarde Kollisionen pro Sekunde verarbeiten. Der LHC (Large Hadron Collider) ist mit einem Ringumfang von 27 km der größte und leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt.

LHC Tunnel, fertig gebauter Tunnelsektor.jpg Der Bau des LHC wurde im Februar 2008 abgeschlossen, anschließend wurde der ATLAS-Detektor mit dem LHC-Teilchenbeschleuniger verbunden. Im Jahr 2009 fanden die ersten Teilchenkollisionen statt. 2012 wurde von ATLAS das Higgs-Boson entdeckt, das zur Klärung der Teilchenmasse beitragen soll.

Bislang ist noch völlig unklar, wie es zu den stark unterschiedlichen Massen der Elementarteilchen kommt. Das schwerste Elementarteilchen ist mindestens 200 Milliarden Mal so schwer wie das leichteste bekannte Neutrino.

© Dagmar Kuntz, 1998-2026